Jungrebenversuch: Deutlich besseres Wachstum mit RETENTIS®

Jungrebenversuch: Deutlich besseres Wachstum mit RETENTIS®

RETENTIS® IM WEINBAU · Praxisversuch 2026 · Bio-Weingut Söllner · Gösing am Wagram

Executive Summary

Wie unterstützt RETENTIS® die Entwicklung frisch gepflanzter Reben? Am Bio-Weingut Söllner in Niederösterreich wurden im Frühjahr 2026 zwei Jungrebenreihen verglichen – eine mit 100 g RETENTIS® je Pflanze und eine unbehandelte Kontrolle.

Ende September hatten 82 % der behandelten Jungreben die Wildverbissschutzhülle überwachsen. In der Kontrollreihe waren es lediglich 5 %. Beide Reihen wurden gleich bewässert.

Mit RETENTIS®
82 %
Jungreben über der Schutzhülle
Ohne RETENTIS®
5 %
Jungreben über der Schutzhülle
Wachstumsunterschied
+77
Prozentpunkte gegenüber der Kontrolle
RETENTIS®-Dosierung
100 g
Je Jungrebe bei der Pflanzung

1. Ausgangslage und Versuchsaufbau

Anfang April 2026 wurden am Bio-Weingut Söllner in Gösing am Wagram zwei Reihen einer PiWi-Rebsorte (Burgundertyp) ausgepflanzt. Nach einem trockenen Frühjahr mit Frostproblemen folgten im Sommer Phasen extremer Hitze.

Mit RETENTIS®

74 Jungreben
100 g Granulat je Pflanze, direkt ins Pflanzloch eingebracht.

Kontrolle

76 Jungreben
Gleiche Rebsorte und vergleichbares Pflanzmaterial, ohne RETENTIS®.

Die Einbringung erfolgte maschinell mit einer Adapterlösung von Arboboost. Das Granulat wurde direkt bei der Pflanzung in den Wurzelbereich appliziert und mit Wasser eingeschlämmt.

Beide Reihen erhielten während der Vegetationsperiode vier Bewässerungsgaben mit jeweils etwa 10 l/m². Zusätzlich wurde laut Videodokumentation Strohmulch ausgebracht.

2. Ergebnisse nach einer Vegetationsperiode

Bei der Besichtigung am 30. September 2026 war ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Reihen sichtbar. Während die meisten Jungreben mit RETENTIS® bereits über die Schutzhülle hinausgewachsen waren, war dies bei der Kontrolle nur vereinzelt der Fall.

Anteil der Jungreben über der Schutzhülle
Mit RETENTIS® (74 Pflanzen) 82 %
Kontrolle (76 Pflanzen) 5 %
0 % 25 % 50 % 75 % 100 %

Unterschied: 77 Prozentpunkte. Beobachtung im ersten Standjahr.

Auch das allgemeine Wachstum unterschied sich deutlich: Die behandelten Jungreben wurden als kräftiger und fast doppelt so groß wie die unbehandelten Pflanzen beschrieben.

Einordnung: Die Ergebnisse sprechen für ein vielversprechendes Potenzial von RETENTIS® zur Unterstützung der Jungrebenentwicklung. Da es sich um einen Praxisvergleich zweier Reihen handelt, können weitere Standortfaktoren nicht vollständig ausgeschlossen werden.

3. Video – Direktvergleich im Weingarten

Die Aufnahmen vom 30. September 2026 zeigen die beiden Reihen unmittelbar nebeneinander. Im Video werden außerdem die maschinelle Einbringung, die Bewässerung und die Witterungsbedingungen erläutert.

4. Fazit

Der Jungrebenversuch am Bio-Weingut Söllner zeigt im ersten Standjahr einen deutlichen Wachstumsunterschied: 82 % der mit RETENTIS® behandelten Jungreben hatten die Schutzhülle überwachsen, gegenüber nur 5 % in der Kontrollreihe.

RETENTIS® kann durch die Speicherung von Wasser im Wurzelraum die Etablierung junger Reben unterstützen. Die Wirkung hängt von Boden, Rebsorte, Dosierung, Bewässerung und Witterung ab.

Methodischer Hinweis: Der Vergleich umfasst zwei Pflanzreihen ohne dokumentierte statistische Wiederholungen. Eine statistische Signifikanz lässt sich daraus nicht ableiten. Da beide Reihen gleich bewässert wurden, wurde keine Wasserersparnis ermittelt.

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